So organisieren Sie eine digitale Parkraumbewirtschaftung

Jede Fläche, jeder Standort ist einzigartig. Der Parkprozess ist mehr als das Abstellen von Fahrzeugen. Er ist Dreh- und Angelpunkt der motorisierten Mobilität und damit der erste Kundenkontakt - der erste Eindruck.

Zur Organisation einer digitalen Parkraum-Systemarchitektur ist es daher unabdingbar, auf individuelle Herausforderungen sowie Möglichkeiten einzugehen.

Bestandsaufnahme

Der erste und wichtigste Schritt für den Aufbau einer digitalen Parkraum-Systemarchitektur ist die Bestandsaufnahme und die darauf aufbauende Erstellung eines Konzeptes. Zunächst wird also die Ist-Situation analysiert:

  • Wie wird der Parkraum bislang bewirtschaftet?
  • Welche Konzepte für Parkberechtigungen gibt es?
  • Wie sind Tarife, Bonusprogramme, Parkzeiten und die Beschilderung organisiert?
  • Wie hoch belaufen sich die aktuellen Kosten der Parkraumbewirtschaftung?

Daran anschließend werden sämtliche Problempunkte aufgenommen, die sich durch die Ist-Situation abzeichnen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Ablauf von täglichen Prozessen der Organisation und Durchführung gelegt, die durch die momentane Parksituation hervorgerufen, oder von ihr gelenkt werden. Einige Probleme sind eindeutig erkennbar, etwa Rückstaus an Schrankenanlagen zu Stoßzeiten. Jedoch gibt es in der Regel auch unsichtbare Probleme, die es zu identifizieren gilt. Gibt es zum Beispiel Mitarbeiter, die ein vom Arbeitgeber angebotenes Gleitzeitsystem nicht wie gewünscht nutzen können, da es die Verkehrs- und Parksituation nicht zulässt?

Konzeption

Im Anschluss an die Bestandsaufnahme wird ein maßgeschneidertes Mobilitätskonzept mit konkreten Lösungsansätzen erarbeitet.Digitale Infrastrukturen lassen sich beliebig erweitern und optimieren. Aus diesem Grund bietet es sich an, mehrere Lösungsmodelle einander gegenüberzustellen. Welche Maßnahmen dienen der unmittelbaren Problembehebung? Welche Maßnahmen bringen darüber hinaus einen Zusatznutzen?

Installation

Im nächsten Schritt gilt es, die individuell angepasste Technik einzurichten und in Betrieb zu nehmen. Physisch installiert werden etwa Kamerasysteme zur Kennzeichenerfassung und digitale Parkautomaten. Hinzu kommt das Aufsetzen der entsprechenden Software für den Autofahrer (z.B. Parker-App oder digitale Benutzeroberflächen zur Buchung von Dauerparkplätzen) sowie die Organisation von Schnittstellen.

Betrieb

Durch das Erfassen und Auswerten von Parkerstrukturen und Verhaltensmustern wird eine fortlaufende Optimierung und Weiterentwicklung der Technik für einen nachhaltigen Betrieb ermöglicht. Die Digitalisierung von analogen Prozessen führt zu Kosteneffizienz und Zeitersparnis. So fällt etwa der Verwaltungsaufwand im Vergleich zu einer analogen Parkraumbewirtschaftung dank automatischer und digitaler Prozesse deutlich geringer aus.

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